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12.04.2019

Moderne Implantate für mehr Lebensqualität

Orthopäden der Region informieren beim Gesundheitsforum im Marienhospital

Oelde (mho). Verschleißerkrankungen am Bewegungsapparat beeinträchtigen die Mobilität und damit auch die Lebensqualität, insbesondere älterer Menschen. Grund genug, die in der Region Oelde tätigen Orthopäden einzuladen, um die vielfältigen Facetten von Arthrose zu beleuchten und betroffene Patienten aus erster Hand zu informieren: Beim Gesundheitsforum im Marienhospital Oelde ließen sich interessierte Besucher von den Spezialisten beraten.

Nach der Einführung durch Dr. Frank Greinke, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie im Marienhospital, sowie der Vorstellung der niedergelassenen Orthopäden Dr. Stefan Namislo, Dr. Andreas Theel und Dr. Hans-Georg Pape berichtete Dr. Holger Hahne umfassend über die konservativen Behandlungsmöglichkeiten der klassischen orthopädischen Krankheitsbilder. Dabei ging der niedergelassene Orthopäde in seinem Vortrag auf die Entstehung und die Erscheinungsformen des Verschleißes an Großgelenken ein. Der Gelenkverschleiß sei ein Alterungsprozess, von dem jeder Mensch mehr oder weniger betroffen ist. „Zu Beschwerden kommt es aber primär bei älteren Menschen, bei denen patientenindividuell durch den Orthopäden in abgestufter Form die medikamentöse Therapie, Gelenkspritzen, physiotherapeutische Maßnahmen bis hin zur Bestrahlung verordnet wird“, informierte Dr. Holger Hahne die Zuhörer.

Erst, wenn die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und nicht zur Beschwerdelinderung führen, muss über einen operativen Eingriff nachgedacht werden. Zunächst sind dabei kleinere Eingriffe zur Entfernung von Gewebe, die zu Beschwerden führen, vorzunehmen. Prof. Dr. Joern Michael referierte anschließend über den modernen Gelenkersatz an Knie und Hüfte. Ausgangspunkt des Referates war die Fragestellung, wann die OP-Indikation gegeben ist. Prof. Dr. Michael stellte heraus, dass der Patient mitbestimmen müsse, ob und wann eine gelenkersetzende Operation durchgeführt werde. „Der Patient selbst muss mitentscheiden, wann er „reif“ für ein Implantat ist.“ Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie am Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, der zukünftig auch im Marienhospital Oelde operiert, informierte über die differenzierten Operationsmethoden einschließlich der minimalinvasiven Zugänge in der Hüftendoprothetik. Der Spezialist für Endoprothetik arbeitete klar heraus, welche Erwartungen man an ein modernes Implantat haben könne und dass die modernen Implantate in der Regel eine Standfestigkeit von über 20 Jahren hätten. „Für die Rückgewinnung von Lebensqualität im Sinne schmerzloser Mobilität sind patientenindividuelle ausgewählte Implantate eine echte Lebenshilfe.“ Zahlreiche Patienten würden nach der Operation sagen: „Wieso habe ich mich nicht früher zu einem solchen Eingriff entschlossen?“

Abschließend stellten die Orthopäden gemeinsam die Möglichkeiten der ambulanten und stationären Versorgung vor. Termine für stationäre Operationen sind über das Sekretariat der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie des Maienhospitals, Telefon 02522.99-1401, zu erhalten.

Orthopäden der Region: Prof. Dr. Joern Michael (von links), Chefarzt der Klinik für Orthopädie im Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, Dr. Hans-Georg Pape, Dr. Frank Greinke, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie im Marienhospital, Dr. Holger Hahne, Dr. Andreas Theel und Dr. Stefan Namislo informierten gemeinsam im Rahmen des Gesundheitsforums.