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01.04.2021

Landtagsabgeordnete zu Besuch im Marienhospital

Aktuelle gesundheitspolitische Themen standen im Mittelpunkt eines intensiven Erfahrungsaustausches der Betriebsleitung des Marienhospitals Oelde mit den heimischen Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier und Henning Rehbaum.

Beide Politiker brachten ihre hohe Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Oelder Hospitals während der Pandemie zum Ausdruck. „Die Wertschätzung der Bevölkerung ist immens gestiegen und die Pandemie hat verdeutlicht, wie wertvoll die flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern ist“, betonte Daniel Hagemeier. Der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Welslau berichtete, dass im vergangenen Jahr im Marienhospital Oelde und im Ahlener St. Franziskus-Hospital die meisten CoViD-Patienten im Kreis Warendorf versorgt worden seien. Der Erfahrungsaustausch habe bundesweit hervorragend funktioniert, so dass man die gleichen medizinischen Standards in den wohnortnahen Krankenhäusern praktizieren konnte. Pflegedienstleiter Norbert Junker hob die Verlässlichkeit der Pflegekräfte des Marienhospitals hervor: „Als die Bevölkerung uns brauchte, waren wir da.“ Er verwies auf die besonders schwierige Anfangsphase der Pandemie, als noch relativ wenig Schutzausrüstung verfügbar war. „Das war schon sehr bemerkenswert, darauf sind wir stolz.“

Henning Rehbaum erkundigte sich, welche Maßnahmen das Marienhospital unternehme, um auch zukünftig ausreichend Pflegekräfte beschäftigen zu können. Norbert Junker bedauerte, dass der an sich attraktive Pflegeberuf in den Medien immer wieder schlecht dargestellt werde. Dies behindere maßgeblich die Bemühungen, dem Pflegenachwuchs die positiven Seiten einer sinnstiftenden Arbeit zu erläutern. Gleichwohl betonten alle Verantwortlichen des Marienhospitals, dass die „Rund-um-die-Uhr-Versorgung“ an sieben Tagen für das gesamte Personal besonders belastend sei.

Die Landtagsabgeordneten Hagemeier und Rehbaum setzen sich nach eigenem Bekunden entschlossen dafür ein, alle Krankenhausstandorte im Kreis Warendorf zu erhalten. Gerade in ländlichen Regionen wie dem Kreis Warendorf sei es wichtig, dass die Menschen im Notfall schnell ein Krankenhaus erreichen können. Am Beispiel der ambulanten radiologischen Versorgung verdeutlichte der Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg, wie die Entwicklung zukunftsfähiger Medizinstandorte zum Beispiel durch die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenkassen behindert werde. „In diesem Zusammenhang haben wir etwa die Einbindung einer niedergelassenen Praxis angestrebt“, erläutert der Geschäftsführer. „Gerade im Kreis Warendorf kommt es darauf an, die ambulanten und stationären Strukturen zu verzahnen, um eine qualifizierte Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum zu erreichen.“

Mit den im Jahr 2020 gewährten Investitionsmitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm werde man sowohl die Digitalisierung als auch den Unterbringungsstandard für Patienten deutlich verbessern können.

Abschließend bedankten sich die Politiker für den offenen und direkten Erfahrungsaustausch „Wir nehmen jede Menge Ideen aus diesem Gespräch mit nach Düsseldorf, denn wir wollen die Gesundheitsversorgung in unserem Raum prägen, auch, wenn dies angesichts der vielfältigen Einzelinteressen besonders anspruchsvoll ist“, bekräftigt Daniel Hagemeier.

Heinz Wesseler (von links), Henning Rehbaum, Norbert Junker, Dr. Klaus Welslau, Daniel Hagemeier und Dr. Stephan Pantenburg.