Behandlungsspektrum

Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie beschäftigt neben dem Chefarzt drei Oberärzte und drei Assistenten. An vier Anästhesiearbeitsplätzen werden jährlich durchschnittlich 3.600 Narkosen erbracht.

Narkosetechniken
Die Intubationsnarkose ist das sicherste Verfahren zum Schutz der Atemwege. Zur Vermeidung von Übelkeit nach einer Operation kommen moderne "intravenöse" Narkoseverfahren zur Anwendung beziehungsweise wird auf den Einsatz von Lachgas zur Narkose verzichtet. Etwa 60% unserer Narkosen werden mit einer weichen Kehlkopfmaske durchgeführt, wodurch es seltener zu Heiserkeit oder Schluckbeschwerden nach dem Eingriff kommt.

In 20% der Fälle wenden wir ein Regionalanästhesieverfahren an. Hierbei werden ausschließlich einzelne Körperregionen, z.B. der Arm, das Bein, die Hüfte, von dem Schmerzempfinden ausgeschaltet.

Für größere chirurgische Eingriffe oder im Rahmen der Geburtshilfe empfehlen wir die Schmerztherapie mit einem Periduralkatheter (PDK) oder mit einer vom Patienten selbst zu bedienenden Schmerzpumpe (PCA). Anschließend besuchen wir Sie auf Station und besprechen mit Ihnen die Schmerztherapie. Nach dem Konzept des "schmerzarmen" Krankenhauses werden Sie nach qualifizierten Richtlinien auf allen Stationen hinsichtlich ihrer individuellen Schmerztherapie betreut.

Die Klinik für Anästhesie leitet die interdisziplinäre Intensivstation mit 8 Betten. Die Station wurde komplett renoviert und verfügt über große Zimmer mit moderner technischer Ausstattung sowie 2 Infektionsbetten für Patienten mit Problemkeimen.

Schmerztherapie

In unserer ambulanten Schmerzsprechstunde nehmen wir uns Zeit die Ursachen eines Schmerzes zu erkennen und behandeln Sie individuell. Sollten Sie allerdings unter langjährigen chronifizierten Schmerzen leiden, können wir Sie im Rahmen unserer multimodalen Schmerztherapie auch stationär behandeln. Termine werden über das Sekretariat koordiniert. Wir benötigen eine Überweisung von Ihrem Hausarzt oder Facharzt.