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06.05.2020

Rückkehr in den Normalmodus

„Wir kehren als coronasensibles und risikoadaptiertes Krankenhaus zurück“, beschreibt der Geschäftsführer des Marienhospitals, Dr. Stephan Pantenburg, die stufenweise Rückkehr zum Normalmodus. „Und natürlich haben wir nach den Erfahrungen der vergangenen Wochen auch Respekt vor dieser Erkrankung, die auch ohne erkennbare Symptome und teilweise mit höchst unterschiedlichen Verläufen einhergehen kann.“

Unter Risikoaspekten hat sich auch im Krankenhaus vieles verändert auf das die Patienten vorbereitet sein müssen: Ein Patientenzugang mit einem Eingangsscreening, die getrennten Wege, Untersuchungsräume und Stationen für infektiöse Verdachtsfälle, erweiterte Testroutinen oder das Tragen von Masken für Patienten und Mitarbeiter. „Unser Setting zum Schutz der Patienten und der Mitarbeiter hat sich in den vergangenen Wochen bewährt“, bewertet der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Welslau die Vorsichtsmaßnahmen. „Weder ein Patient noch ein Mitarbeiter haben sich erkennbar im Krankenhaus angesteckt. Und das soll natürlich auch so bleiben.“ Von den Ärzten wird inzwischen eindringlich empfohlen, die Arztpraxis oder das Krankenhaus bei akuten oder chronischen gesundheitlichen Beschwerden aufzusuchen. In den vergangenen Wochen habe die Zurückhaltung auf Seiten der Patienten dazu geführt, dass aus Sorge vor einer möglichen Infektion erst sehr spät der Gang zum Arzt gewählt wurde.

Das Marienhospital hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Patienten mit mehr oder minder schweren Verläufen erlebt. „Durch die mediale Berichterstattung aber auch durch die Besuchsverbote seien viele Patienten sorgenvoller gewesen und mussten durch die Pflegekräfte und Ärzte besonders intensiv betreut werden“, beschreibt der Pflegedienstleiter Norbert Junker den Patientenalltag. „Und obwohl die Versorgung zum Beispiel von infektiösen Grippepatienten zur Routine gehört, ist die Behandlung von Covid-Erkrankten wegen der intensiven Diskussionen in den Medien mit besonderem Respekt geschehen.“

Neben den Ergebnissen der Abstrichtests wurde in den vergangenen Wochen der besondere Stellenwert der radiologischen Diagnostik bei Covid-Erkrankten erkannt. „Im Rahmen der CT-Befundung konnten wir frühzeitig Covid-Erkrankte identifizieren, selbst wenn das Testergebnis noch ausstand“, berichtet der Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Dr. Martin Nienhaus, von seinen Erfahrungen. „Allerdings haben wir auch hier unerwartete Verlaufsformen gesehen, die diese Erkrankung so tückisch macht.“ Insgesamt sei der Erfahrungsaustausch zwischen den Ärzten auf nationaler Ebene besonders fruchtbar und bestätigend gewesen. Dies träfe insbesondere auch für die intensivmedizinische Behandlung dieser Patientengruppe zu, berichten die Ärzte.

Auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen blicken die Verantwortlichen des Marienhospitals zuversichtlich in die Zukunft. „Wir fühlen uns vorbereitet auf das, was da noch kommt. Wir sorgen für Reservekapazitäten für Covid-Patienten und wir kümmern uns nun wieder verstärkt um die Operationen und Behandlungen, die wir in den letzten Wochen zurückgestellt haben“, betont Dr. Stephan Pantenburg. „ Auch wir wollen keine zweite Vollbremsung erleben“.