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28.01.2021

Impfstart im Marienhospital

Mitarbeiter des Hochrisikobereichs erhalten SARS-CoV-2-Impfung

Anja Goldinger zählt zu den ersten Mitarbeitern des Marienhospitals, die heute die Impfung zum Schutz vor COVID-19 erhalten hat: Seit Monaten arbeiten sie und ihre Kollegen der Station 5 nah an Covid-Patienten und freuen sich jetzt geimpft zu werden. Genauso wie das Team der Intensivstation, der Zentralen Notaufnahme sowie die Internisten.

Zunächst erhalten nur die Mitarbeiter die SARS-CoV-2-Impfung, die unmittelbar an der Behandlung von COVID-19 Patienten beteiligt sind: Priorität hat dabei die Pflege, gefolgt von den Ärzten sowie weitere Mitarbeiter aus dem Hochrisikobereich. „Gemäß der Priorisierung der Ständigen Impfkommission (STIKO) können wir zumindest die Mitarbeiter impfen, die im direkten Kontakt mit Covid-Patienten stehen und die in den vergangenen Monaten Herausragendes geleistet haben“,  betont Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg, der sich über die kurzfristige Teillieferung des Impfstoffes freut.

Verimpft wird der mRNA-Impfstoff von Biontech & Pfizer. Die Impfung erfolgt intramuskulär in den Oberarm. Um den vollständigen Impfschutz zu gewährleisten, werden zwei Dosen im Abstand von mindestens 21 Tagen verabreicht. „Vor jeder Impfung wird selbstverständlich ein Aufklärungsgespräch geführt, denn auch medizinisches Personal darf Fragen haben bei dieser neuen Impfung“, betont Bernd Hornig, Fachkraft für Klinikhygiene. Er koordiniert zusammen mit den Betriebsärztinnen alle Maßnahmen zur Durchführung der Mitarbeiter-Impfungen. Beratungs- und Aufklärungsplätze sowie Impfplätze wurden eingerichtet, die eine schnelle und coronakonforme Durchführung der Impfungen erlauben. Die erforderliche Nachruhezeit von 30 Minuten erfolgt für die geimpften Mitarbeitenden in einem angrenzenden Raum mit Überwachungsplätzen – selbstverständlich unter medizinischer Aufsicht für den Fall von unerwarteten Impfreaktionen. 

Geimpft: Die pflegerische Leiterin der Station 5, Anja Goldinger (links), erhält von der Medizinischen Fachangestellten Mechthild Steinhüser in Anwesenheit des Ärztlichen Direktors Dr. Klaus Welslau am Donnerstag die Impfung in den Oberarm.