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05.11.2021

CT der neusten Generation

Marienhospital und Förderverein investieren 300.000 Euro in modernes High-End-Gerät

Schneller, genauer, besser - der neue Computertomograph (CT) des Marienhospitals ermöglicht effizientere Untersuchungen und sichert die Notfallversorgung vor Ort. Dank modernster Technik können innerhalb weniger Sekunden Untersuchungen von Kopf bis Fuß bei deutlich reduzierter Strahlenbelastung durchgeführt werden. Eine Investition in die Zukunft für eine wohnortnahe Versorgung, bei der der Förderverein des Hospitals mit 140.000 Euro knapp die Hälfte der 300.000 Euro Kosten übernimmt.

„Dieses Mehrschicht-CT der neusten Generation ist ein Quantensprung für die Radiologie im Oelder Hospital“, beschreibt Prof. Till-Alexander Heusner, Chefarzt der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie/ Neuroradiologie, das neue High-End-Gerät der Firma Canon. Davon konnten sich nun auch Antonius Wieschmann und Claudia Klein vom Förderverein überzeugen: Mit 140.000 Euro ist es die größte Investition der Freunde und Förderer in den vergangenen Jahren. „Unser ausdrücklicher Dank gilt der Industrie, den Oelder Unternehmen sowie großzügigen Einzelspendern und natürlich unseren Mitgliedern, durch deren Unterstützung wir diese stolze Summe zusammengekriegt haben“, betont der Vorsitzende Antonius Wieschmann.    

Mit dem neuen CT wird die medizinische Versorgung vor Ort weiter optimiert. „Durch die präzise Bildgebung in exzellenter Auflösung können wir Schwerverletzte oder Patienten der Intensivstation schnell und schonend untersuchen“, erklärt Prof. Heusner. In nur 0,6 Sekunden Rotationszeit können 80 Schichten des Körpers im Detail aufgenommen werden. Zahlen, die nicht nur beeindrucken, sondern vor allem überzeugen. Auch sehr kleine Veränderungen an der Lunge, dem Gehirn oder anderen Organen sind im Detail erkennbar. „Darüber hinaus können wir beispielsweise die Durchblutung im Gehirn live messen“, erklärt der Chefarzt die funktionellen Untersuchungen. „Wir können einen Schlaganfall direkt diagnostizieren, lokalisieren und sehen, ob dieser noch behandelbar ist.“ Kleinste Strukturen wie Harnleitersteine werden sichtbar und durch selbstlernende Softwarealgorithmen können unter anderem störende Bildüberlagerungen, z.B. durch künstliche Gelenke, automatisch ausgerechnet werden, sodass man deutlich aussagekräftigere Aufnahmen erhält.

Seit der Neuorganisation der Radiologie zu Beginn des Jahres ist eine Befundung rund um die Uhr gewährleistet. „Wir schätzen diese Expertise sehr“, betont der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Welslau. „Es ist schön, immer einen erfahrenen Klinikradiologen als Ansprechpartner zu haben – davon profitieren wir genauso wie die Patienten, da direkt eine zielgenaue Therapie eingeleitet werden kann.“ Die radiologische Befundung findet teils vor Ort, teils teleradiologisch aus Gütersloh statt. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ist zudem ein betreuender Arzt für die Patienten vor Ort verfügbar. Im Falle einer notwendigen Verlegung des Patienten ist der Bildversand an weit über 500 Kliniken deutschlandweit möglich. „Mit dem neuen CT sind wir zukunftsfähig und sichern die qualitativ hochwertige Notfallversorgung vor Ort“, unterstreicht Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg.

Neuer CT im Oelder Hospital: Claudia Klein (von links) und Antonius Wieschmann vom Förderverein am neuen High-End-Gerät im Marienhospital, zusammen mit Julia Rollkowski (MTRA), Prof. Dr. Till-Alexander Heusner, Chefarzt der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie/ Neuroradiologie und dem Ärztlichen Direktor Dr. Klaus Welslau.