Wenn die Galle Probleme macht - was tun bei Steinen?
Gallensteinleiden ist weltweit eine sehr häufige Erkrankung. Deutschlandweit erfolgt jährlich bei etwa 200.000 Patienten diese Operation. Durch Steine unterschiedlichster Form und Größe können akute und chronische Entzündungen der Gallenblase entstehen.
Ort
Cafeteria (UG)
Termine
Referent:
Dr. med. (SYR) George Saada
Chefarzt der Klinik für Chirurgie
Der Goldstandard bei der Untersuchung der Gallenblase ist der Ultraschall, da diese Methode sehr gut verfügbar, schmerzfrei und risikolos ohne Strahlenbelastung ist. Der bloße Nachweis von Gallenblasensteinen bedeutet nicht automatisch, dass die Gallenblase sofort operativ entfernt werden muss. 75% der Steinträger sind und bleiben symptomfrei. Treten Symptome bzw. Komplikationen auf, dann ist die Entfernung der Gallenblase die beste Therapie.
Die operative Gallenblasenentfernung erfolgt heute >90% überwiegend mittels Schlüssellochchirurgie. Die offene Technik (meist Bauchschnitt im rechten Oberbauch) kommt relativ selten vor. Insgesamt liegt die Komplikationsrate der Operation unter einem Prozent. In den Erfahrenen chirurgischen Händen ist die Entfernung der Gallenblase in der Schlüssellochmethode eine sehr gute und sicher durchführbare OP.
Millionen von Menschen weltweit leben ohne Gallenblase, sie haben in der Regel keinerlei Beschwerden. Die Gallenblase ist das Reservoir für die gelb-grüne Gallenflüssigkeit. Durch den Wegfall der Gallenblase wird die Gallenflüssigkeit in der Leber weitergebildet und kann diese unverändert ihre Verdauungsfunktion wahrnehmen.
In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch in unserer Sprechstunde können wir Sie vor einer notwendigen Operation über die Möglichkeiten der angewandten minimal invasiven chirurgischen Methode, Verlauf sowie mögliche Risiken informieren und Ihre Ängste und Sorgen wegnehmen.
Im Anschluss an den Vortrag beantwortet der erfahrene Mediziner gerne Ihre individuellen Fragen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Sie!