Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Datenschutzhinweis

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Youtube-Videos und OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Besuchen Sie uns auf Social Media

27. August 2026

Zimmerbrand als Übungsszenario

Statist Jan Schulmann (von links), der Ärztliche Direktor und Notarzt Dr. Klaus Welslau, Statist Dennis Schulmann sowie Michael Schnier, Lukas Krabus und Rolf Vennewald vom Löschzug Oelde der Freiwilligen Feuerwehr freuen sich gemeinsam mit Heinz Ostermann, Teamleiter der Betriebstechnik im Marienhospital über die gelungene Übung.
Statist Jan Schulmann (von links), der Ärztliche Direktor und Notarzt Dr. Klaus Welslau, Statist Dennis Schulmann sowie Michael Schnier, Lukas Krabus und Rolf Vennewald vom Löschzug Oelde der Freiwilligen Feuerwehr freuen sich gemeinsam mit Heinz Ostermann, Teamleiter der Betriebstechnik im Marienhospital über die gelungene Übung.

Ein großes Aufgebot von Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht prägte kürzlich das Bild rund um das Marienhospital: Rund 50 Einsatzkräfte des Löschzuges Oelde der Freiwilligen Feuerwehr probten den Ernstfall. Was auf den ersten Blick dramatisch aussieht, ist jedoch eine geplante Übung unter realistischen Bedingungen: Im Patiententrakt des Hauses wird ein Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung auf dem Flur simuliert. Die Alarmierung des Löschzuges erfolgte entsprechend über die automatische Brandmeldeanlage des Hospitals.

„Das Szenario war äußerst realitätsnah“, freuen sich Löschzugführer Brandoberinspektor Rolf Vennewald und Brandmeister Lukas Krabus von der Freiwilligen Feuerwehr Oelde als Übungsplaner über die erfolgreiche Inszenierung. „Gerade die Kombination aus starker Rauchentwicklung und der Evakuierung mehrerer Patienten aus dem 2. Obergeschoss kommt einem echten Einsatz sehr nahe. Für uns sind solche Übungen ein wichtiger Baustein, um im Ernstfall schnell, sicher und abgestimmt mit dem Krankenhaus handeln zu können.“ Zur Brandbekämpfung und Menschenrettung kam unter anderem eine Drehleiter zum Einsatz.

Bei dem Szenario galt es 16 Patienten im Brandabschnitt zu evakuieren. Vier Statisten des Marienhospitals übernahmen bei der Übung die Rolle von Patientinnen und Patienten, darunter auch ein Rollstuhlfahrer. So konnten die Einsatzkräfte das Zusammenspiel von Rettung, Evakuierung und Betreuung von mobil eingeschränkten Personen realitätsnah trainieren. Wie im echten Brandfall fuhren die Aufzüge kontrolliert ins Erdgeschoss und waren danach automatisch außer Betrieb. Schläuche wurden in die entsprechenden Etagen gezogen, Zugangswege geprüft und die Kommunikation zwischen Einsatzleitung der Feuerwehr und der Klinik koordiniert. Eine Nebelmaschine sorgte für eine realistische Rauchentwicklung auf dem Flur und erschwerte bewusst die Sicht, um das Agieren unter Stress- und Sichtbedingungen eines echten Brandes zu simulieren.

„Im Notfall ist es entscheidend, dass jeder Handgriff sitzt und die Abläufe zwischen Krankenhaus und Feuerwehr bestmöglich ineinandergreifen“, betont auch Heinz Ostermann, Teamleiter Betriebstechnik im Marienhospital, der die Übung gemeinsam mit der Feuerwehr vorbereitet und ermöglicht hat. „Solche Übungen zeigen, wo wir schon sehr gut aufgestellt sind und an welchen Stellen wir Abläufe noch weiter optimieren können – immer mit dem Ziel, im Ernstfall unsere Patienten und Kollegen bestmöglich zu schützen.“ Zum Abschluss trafen sich alle Beteiligten zu einer gemeinsamen Nachbesprechung: Bei einem kleinen Imbiss wurden der Ablauf der Übung analysiert, Erfahrungen ausgetauscht und Verbesserungsvorschläge für zukünftige Einsätze gesammelt.